Himmelblau ist die neue Lieblingsfarbe auf dem Bolzplatz
Erst war es das rote Liverpool, dann das weiße Madrid. Aber schaut man heute auf die Fußballplätze in deutschen Städten, fällt etwas auf. Überall dieses helle Blau. Wie der Sommerhimmel. Manchester City. Die Mannschaft, die in den letzten Jahren alles gewonnen hat, was es zu gewinnen gibt. Und die Kinder? Sie sind komplett verrückt danach. Kein Wunder, wenn man sieht, wie Erling Haaland Woche für Woche Tore wie am Fließband schießt. Oder wie Phil Foden die Gegner im Kreis tanzen lässt.
Mein Nachbarsjunge, gerade neun geworden, hat mir neulich stolz sein neues Trikot gezeigt. Es war himmelblau, mit der Nummer 9 auf dem Rücken. Haaland, klar. "Ich hab mir das gewünscht, seit er den Dreierpack gegen United gemacht hat", sagte er. Die Augen geleuchtet wie Weihnachtsbäume. Sein Vater stand daneben, zuckte mit den Schultern und grinste. "Was soll ich machen? Er redet von nichts anderem mehr."
Manchester City ist nicht mehr nur der reiche Club aus England. City ist eine Marke. Vor allem für Kinder. Die Spieler sind nahbar, viele sind selbst noch jung. Foden, 24, ist selbst gerade erst erwachsen geworden. Rico Lewis, 19, könnte problemlos im Matheunterricht neben deinem Sohn sitzen. Und Haaland? Mit seinen 23 Jahren ist er ein Superheld in kurzen Hosen. Kinder lieben das. Sie lieben es, wenn die Idole nicht wie ferne Götter wirken, sondern wie ältere Brüder, die einfach unglaublich gut kicken können.
Gerade läuft die Saison auf vollen Touren. City jagt wieder den Titel, Pep Guardiola feilt an seinem perfekten System, und jede Woche gibt es neue Magie. Vor ein paar Wochen erst hat Haaland einen Fallrückzieher gemacht, den selbst seine älteren Fans nicht kommen sahen. Die Kinder in der Schule haben nichts anderes mehr getan, als den Bewegungsablauf nachzuahmen. Mit Trikot natürlich. Ohne Trikot ist es nur halb so cool.
Aber seien wir ehrlich. Ein originales City-Trikot für Kinder kostet um die 70 Euro. Dazu der Name auf dem Rücken, vielleicht noch die Champions-League-Flocke – schon ist man bei 90. Für ein Kind, das im nächsten Jahr wieder eine Nummer größer braucht. Und das das Trikot beim Spielen auf dem Bolzplatz durch Matsche zieht, durch Dornenbüsche und übern Asphalt. Es ist einfach nicht wirtschaftlich. Das wissen alle Eltern. Trotzdem wollen die Kinder das Trikot. Und sie wollen es jetzt.
Ein Vater aus München erzählte mir, dass sein Sohn ihn jeden Tag an die Haaland-Trikots erinnert hat. Jeden. Tag. Irgendwann gab er nach. Aber statt ins Sportgeschäft zu gehen, hat er sich umgesehen. Es gibt Wege, die nicht wehtun. Am Ende hatte der Junge sein Trikot, und der Vater hatte noch genug Geld für den nächsten Einkauf. Beide zufrieden. Die Mutter übrigens auch.
Und was ist mit den Mädchen? Immer mehr von ihnen laufen in himmelblauen Trikots herum. Die Frauenmannschaft von City ist stark, aber das ist nicht der einzige Grund. Die Mädels sehen Foden, sehen Haaland, und sie wollen genauso gut sein. Fußball ist längst nicht mehr nur eine Jungs-Domäne. Ein Trikot ist ein Trikot. Und wenn es blau ist und gut aussieht, zieht man es an. Punkt.
City ist in dieser Saison auch wegen seiner neuen Auswärtstrikots in aller Munde. Schwarz mit grünen Akzenten? Dunkelrot? Aber die Kinder halten meistens am himmelblauen Klassiker fest. Das ist der echte City-Dres. Das ist der, den die Spieler tragen, wenn sie die Premier-League-Trophäe in die Höhe stemmen. Und das ist der, den jeder kleine Fan auf dem Rücken haben will.
Wenn Eltern nach einer Möglichkeit suchen, ihrem Kind eine Freude zu machen, ohne gleich das Monatsbudget zu sprengen, dann kommt der Satz "Günstige Manchester City trikot kinder" schnell in die Suchleiste. Das ist keine Schande. Das ist gesunder Menschenverstand. Kinder wachsen. Kinder spielen dreckig. Kinder verlieren manchmal auch Trikots in der Umkleidekabine oder tauschen sie mit Freunden. Wer da jedes Mal ein Original kauft, hat entweder zu viel Geld oder zu wenig Nerven.
Es gibt diesen einen Moment, den alle Eltern kennen. Wenn das Kind das Trikot auspackt. Wenn es sofort überstreift wird, noch bevor die Verpackung im Müll landet. Wenn es vor dem Spiegel steht, sich dreht und den Namen auf dem Rücken liest. "Haaland. 9." Das Grinsen, das dann kommt, kann man nicht mit Geld kaufen. Ob das Trikot 20 oder 80 Euro gekostet hat, spielt dann keine Rolle. Das Leuchten ist gleich.
Also, wenn euer kleiner City-Fan wieder mal von nichts anderem redet, als von Haalands Toren oder Fodens Dribblings – hört hin. Es geht nicht um Statussymbole. Es geht darum, dass sie dazugehören wollen. Zu dem Team, das gerade die Fußballwelt im Sturm erobert. Und wenn ihr ihnen das ermöglichen könnt, ohne dass der Geldbeutel blutet, dann habt ihr alles richtig gemacht. Himmelblau steht eurem Kind übrigens großartig. Glaubt mir. Ich sehe es jeden Tag auf dem Bolzplatz.

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