Liverpools Neuzugänge erleiden aufeinanderfolgende Verletzungen und stecken in Schwierigkeiten
Liverpools Plan zum Umbau der Defensive läuft schon länger, wurde aber durch mehrere Rückschläge auf dem Transfermarkt erschwert. Der Verein verpflichtete zwei vielversprechende Innenverteidiger, um ein zukünftiges Abwehrzentrum aufzubauen, und investierte über 100 Millionen Euro. Beide Neuzugänge verletzten sich jedoch schwer, was den Umbauprozess der Defensive überschattete und bei den Fans Besorgnis über die Transferaktivitäten des Vereins auslöste.
Um die Defensivschwächen zu beheben, unternahm Liverpool in den letzten beiden Transferperioden mehrere Schritte, um vielversprechende Innenverteidiger zu verpflichten. Im vergangenen Sommer gab der Verein 30 Millionen Euro für den jungen Innenverteidiger Leoni vom italienischen Erstligisten Parma aus; im Winter investierte er stolze 72 Millionen Euro in den talentierten Innenverteidiger Jacquet aus der Ligue 1 und setzte sich dabei gegen zahlreiche Topklubs durch. Beide galten als aufstrebende Stars mit dem Potenzial, sich zu Weltklasse-Innenverteidigern und Schlüsselfiguren in Liverpools Defensivstrategie zu entwickeln. Der Verein hatte gehofft, dass sie die Abwehr stabilisieren würden, doch Verletzungen plagten sie.
Jacquet, der Rekordtransfer der Wintersaison, verletzte sich noch vor seinem offiziellen Beitritt zum Team. Laut L'Équipe zog sich Jacquet im Spiel gegen Lens eine schwere Schulterverletzung zu und wird mindestens mehrere Wochen ausfallen. Das individuelle Können des Ligue-1-Talents ist bereits unter Beweis gestellt; seine exzellente Kopfballstärke, sein Passspiel und seine Fähigkeit, Angriffe von hinten einzuleiten, passen perfekt zu Liverpools taktischen Bedürfnissen. Schulterverletzungen sind jedoch für Innenverteidiger äußerst problematisch, da sie ihre körperliche Stärke und Sprintfähigkeit beeinträchtigen und zudem das Risiko einer langwierigen Heilung bergen. Angesichts des hohen Konkurrenzdrucks in der Premier League wird Jacquets Leistung zwangsläufig stark beeinträchtigt sein, sollte das Schulterproblem nicht vollständig behoben werden – eine große Sorge der Fans.
Im Vergleich zu Jacquets plötzlicher Verletzung ist die Situation für Leoni, der im vergangenen Sommer verpflichtet wurde, noch prekärer. Der hochgelobte talentierte Innenverteidiger kam in dieser Saison nur zu einem Einsatz für Liverpool im Ligapokal, bevor er sich einen Kreuzbandriss zuzog und die Saison vorzeitig beenden musste. Ein Kreuzbandriss ist im Fußball bekanntermaßen eine schwerwiegende Verletzung, die die Karriere vieler Spieler stark beeinträchtigt. Nach diesem Rückschlag ist Leonis Zukunft beim FC Liverpool nun ungewiss.
Die aufeinanderfolgenden Verletzungen zweier Neuzugänge in der Defensive haben Liverpools Transferausgaben beinahe zunichtegemacht, und dieses Problem ist kein Einzelfall. Neben Leoni und Jacquet in der Verteidigung haben sich auch frühere Verpflichtungen wie Isak im Angriff und Frimpong in der Verteidigung seit ihrem Wechsel zum Team Verletzungen unterschiedlichen Schweregrades zugezogen. Die häufigen Verletzungen neuer Spieler haben die Transferbemühungen des Vereins ernsthaft infrage gestellt. Verletzungen sind zwar nicht beeinflussbar, doch die Tatsache, dass sich so viele neue Spieler in so kurzer Zeit verletzt haben, deutet klar darauf hin, dass Liverpools Transferabteilung für Mängel im Scouting und bei den medizinischen Untersuchungen verantwortlich ist.
Die Investition von über 100 Millionen Euro in den Aufbau einer starken Defensive hat letztendlich zu einer Reihe von Verletzungen neuer Spieler geführt und Liverpools Plan zum Umbau der Defensive zum Stillstand gebracht. Das Team steht nun nicht nur vor dem Problem eines Mangels an Abwehrspielern, sondern muss auch die Schwächen im Rekrutierungsprozess hinterfragen. Anpassungen sind dringend erforderlich, sowohl bei der Vorhersage von Verletzungsrisiken als auch beim anschließenden Gesundheitsmanagement; andernfalls wird der Wiederaufbau des Teams zunehmend schwieriger.

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